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I went to a small concert by the students of Crocky's piano teacher this morning. They were all very good, as anticipated. About ten of the students performed, one or two short pieces each. Most of them are in their first semester or at least at an early stage of their studies, but two are doing their finals soon - a pretty mixed group. The aim of these concerts is to give each other an idea of what other students are playing and to practice performing, which seems like a good idea, seeing as the final exam will be like a concert. I wish we had something similar each semester.

The only thing that wasn't absolutely perfect for me were the selection of pieces in some cases. Many of Satie's works do nothing for me, somehow (no, not even the Gymnopédie No.1 - which no one performed today, though), and even a live performance does not change as much as I thought it might - I realise that they're beautiful, but his pieces usually depress me. There were a lot of Satie's pieces, he seems to be a required composer for first year students of music at that uni. I'm also not that fond of Cage, although I think the man is interesting. The only possible exception is his "4'33", which is about the only thing I can manage on the piano (full orchestral version (!!) here, John Cage on sound and silence here).

It was a very nice morning. I realised I should listen to Crocky rehearsing more often when I' not likely to annoy her. I thoroughly enjoyed her playing as she was was warming up and going through her pieces one more time. I love piano music, although I don't very often listen to it at home, strangely enough.



and:


Other than that, my week has been fairly uneventful and full of paper-related work. I am scared that the time I have won't be enough, and I fear I am not making enough progress, but those are probably fears that everybody has.

* this is John Cage paraphrasing Kant. German passage paraphrased below cut below.

"Wie vergnügend die Spiele sein müssen, ohne daß man nötig hätte interessierte Absicht dabei zum Grunde zu legen, zeigen alle unsere Abendgesellschaften; denn ohne Spiel kann sich beinahe keine unterhalten. Aber die Affekten der Hoffnung, der Furcht, der Freude, des Zorns, des Hohns, spielen dabei, indem sie jeden Augenblick ihre Rolle wechseln, und sind so lebhaft, daß dadurch, als eine innere Motion, das ganze Lebensgeschäft im Körper befördert zu sein scheint, wie eine dadurch erzeugte Munterkeit des Gemüts es beweist, obgleich weder etwas gewonnen noch gelernt worden. Aber da das Glücksspiel kein schönes Spiel ist, so wollen wir es hier beiseite setzen. Hingegen Musik und Stoff zum Lachen sind zweierlei Arten des Spiels mit ästhetischen Ideen, oder auch Verstandesvorstellungen, wodurch am Ende nichts gedacht wird, und die bloß durch ihren Wechsel, und dennoch lebhaft vergnügen können; wodurch sie ziemlich klar zu erkennen geben, daß die Belebung in beiden bloß körperlich sei, ob sie gleich von Ideen des Gemüts erregt wird, und daß das Gefühl der Gesundheit, durch eine jenem Spiele korrespondierende Bewegung der Eingeweide, das ganze, für so fein und geistvoll gepriesene, Vergnügen einer aufgeweckten Gesellschaft ausmacht. Nicht die Beurteilung der Harmonie in Tönen oder Witzeinfällen, die mit ihrer Schönheit nur zum notwendigen Vehikel dient, sondern das beförderte Lebensgeschäft im Körper, der Affekt, der die Eingeweide und das Zwerchfell bewegt, mit einem Worte das Gefühl der Gesundheit (welche sich ohne solche Veranlassung sonst nicht fühlen läßt), machen das Vergnügen aus, welches man daran findet, daß man dem Körper auch durch die Seele beikommen und diese zum Arzt von jenem brauchen kann.

In der Musik geht dieses Spiel von der Empfindung des Körpers zu ästhetischen Ideen (der Objekte für Affekten), von diesen alsdann wieder zurück, aber mit vereinigter Kraft, auf den Körper. Im Scherze (der ebensowohl wie jene eher zur angenehmen, als schönen Kunst gezählt zu werden verdient) hebt das Spiel von Gedanken an, die insgesamt, sofern sie sich sinnlich ausdrücken wollen, auch den Körper beschäftigen; und, indem der Verstand in dieser Darstellung, worin er das Erwartete nicht findet, plötzlich nachläßt, so fühlt man die Wirkung dieser Nachlassung im Körper durch die Schwingung der Organen, welche die Herstellung ihres Gleichgewichts befördert und auf die Gesundheit einen wohltätigen Einfluß hat.

Es muß in allem, was ein lebhaftes, erschütterndes Lachen erregen soll, etwas Widersinniges sein (woran also der Verstand an sich kein Wohlgefallen finden kann). Das Lachen ist ein Affekt aus der plötzlichen Verwandlung einer gespannten Erwartung in nichts."

- Kritik des Urteilskraft, Buch 1, §54.

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